Aktuelles aus der

Geschichte

Deggenau

Erstmals urkundlich erwähnt wird die Deggenau im Jahre 1140. Sie war damals hauptsächlich Wohnsitz von Fuhrleuten. Unterhalb der heutigen Maximiliansbrücke in Deggendorf war damals eine Holzbrücke über die Donau. Von dort aus führte über die heutige Findelsteinerstraße ein Handelsweg von der Donau in den Bayerischen Wald und  in den Böhmerwald.

Ab dem 13. Jahrhundert siedelten sich dann mehr und mehr Bauern an,  große Flächen wurden gerodet. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse wurden hauptsächlich nach Deggendorf geliefert.

Nach und nach entstand ein Großdorf, das immer mehr  kleine Dörfer, Weiler und Einöden umfasste.

Anfang des 20. Jahrhunderts siedelten sich dann  Wirtschaftsbetriebe an. Am bedeutendsten war die Bayerische Hafenbetriebs GmbH, die 1920 von Josef Wallner gegründet wurde. Es wurde Kies und Sand gebaggert. Allmählich entstand eine Hafenanlage mit Getreidesilos, Lagerhallen und einer Tankanlage. Der Hafen wurde im Laufe der  Jahre immer größer und bedeutender. Am 20. April 1945 wurde er durch einen Fliegerangriff zerstört. Nach dem Krieg widmete sich Wallner dem Wiederaufbau der Hafenanlagen. Heute hat er eine Gesamtfläche von 55 Hektar, davon sind 150 000 m2 als Freihafen ausgewiesen. http://www.hafen-deggendorf.de

Am 1. Juli 1972 wurde die Deggenau nach Deggendorf eingemeindet. Sie umfasste damals folgende Ortsteile:

Breitenberg, Deggenau, Elmering, Gailberg, Görgen, Goldberg, Gschnaidt, Hub, Leoprechtstein, Mietzing, Reinprechting, Sandweg, Steinriesl, Thanhof, Ucking, Ufersbach, Waldschaid, Weinberg

Vor allem im Vereinsleben hat sich aber bis heute eine gewisse Selbständigkeit erhalten.